Qi Gong & Tai Chi – Digital Detox für Körper und Seele

Der Bildschirm bleibt an, die E-Mails laufen weiter, die To-do-Liste wächst. Büroarbeit fühlt sich oft an, als wären wir ständig im Rennen, ohne je ins Ziel zu kommen. Der Kopf brummt, die Augen sind müde, die Schultern hart wie Stein. Genau hier habe ich etwas entdeckt, das mein Leben verändert hat: Qi Gong und Tai Chi.

Vielleicht hast du die fließenden Bewegungen schon auf Instagram oder TikTok gesehen – als sanfter Fitness-Trend. Ich war neugierig und habe es getestet: täglich 20–30 Minuten, ein Mix aus beiden Stilen, pro Übung 50 Wiederholungen. Schon nach einer Woche konnte ich sagen: Das funktioniert.


Mein Selbstversuch – eine Woche, die alles leichter machte

Ich hätte nie gedacht, dass sich in so kurzer Zeit etwas verändert. Doch nach sieben Tagen aus einem Fitnessmix aus Qi Gong und Tai Chi war ich:

  • konzentrierter bei der Arbeit,
  • gelassener, auch wenn Mails im Minutentakt eintrudelten,
  • besser gelaunt und spürbar ausgeglichener,
  • und ich habe tatsächlich mehr geschafft in weniger Zeit – ohne Hektik, sondern mit Klarheit.

Es war, als hätte ich mir mit jeder fließenden Bewegung ein Stück Ruhe zurückgeholt.


Warum es wirkt – die Wissenschaft dahinter

Das, was ich gespürt habe, bestätigen auch Studien:

  • Stress abbauen: Forschungen der Harvard Medical School zeigen, dass Tai Chi die Stresshormone senkt und die Herzfrequenzvariabilität verbessert – ein Signal innerer Balance.
  • Kognitive Fitness: Wissenschaftler/innen der Universität Hongkong fanden heraus, dass Qi Gong die Aufmerksamkeitsspanne verlängert und digitale Müdigkeit reduziert.
  • Besser schlafen, klarer denken: Eine Metaanalyse im Journal of Alternative and Complementary Medicine fasst zusammen, dass regelmäßiges Üben den Schlaf verbessert, die Stimmung stabilisiert und die Energie erhöht.

Kurz gesagt: Qi Gong und Tai Chi sind nicht nur Tradition, sondern moderne Gesundheitswerkzeuge – gerade in Zeiten von Dauer-Online.


Digital Detox, der wirklich passt

Wir reden oft davon, weniger Bildschirmzeit zu wollen, doch im Job ist das selten machbar. Qi Gong und Tai Chi sind für mich der echte Digital Detox: kein Handy-Verzicht, kein radikaler Ausstieg – sondern eine tägliche Pause, in der Körper und Kopf durchatmen dürfen.

20 bis 30 Minuten am Tag. Keine Geräte. Kein Studio. Nur du, dein Atem, deine Bewegung. Ob morgens am offenen Fenster, in der Mittagspause oder im Park – überall möglich.


Ein Schubs für dich

Stell dir vor: Nach einem Tag voller Büroarbeit gehst du nicht erschöpft ins Bett, sondern ruhiger, klarer, leichter. Stell dir vor, du startest morgens nicht gehetzt, sondern gesammelt. Qi Gong und Tai Chi schenken genau das – und zwar spürbar schnell.

Probier es aus. Fang heute an, nicht irgendwann. Dein Körper wird es dir danken, dein Kopf wird es dir danken – und dein Alltag auch.

Illustration von Yvonne Schütt, Sie macht Qi Gon und Tai Chi Übungen am Strand, neben ihr ein Schild "einfach sein".  Rundherum drei Vögel.

Interaktiver Unterricht: Wie Ausbilder/innen und Lehrer/innen Zeit sparen – und Lernende stärker einbinden

Manchmal fühlt es sich an, als wären wir Jongleur/innen in einem Zirkus:
Stundenpläne, Organisation, Inhalte aufbereiten, Gespräche führen, Prüfungen vorbereiten – und immer wieder diese leisen Zweifel im Kopf: „Erreiche ich meine Lernenden wirklich?“

Viele von uns kennen dieses Gefühl. Wir rennen von Stunde zu Stunde, hetzen durch Stoffpläne, und irgendwo bleibt das Wichtigste auf der Strecke: die lebendige Verbindung zu den Menschen vor uns.

Die gute Nachricht: Es gibt Wege, die nicht schwerer machen, sondern leichter. Wege, die nicht Zeit fressen, sondern Zeit schenken. Einer davon heißt Interaktivität.


Warum Interaktivität Zeit spart

Vielleicht denkst du jetzt: „Interaktivität klingt gut – aber wer soll das alles vorbereiten?“
Genau hier liegt das Missverständnis.

Studien zeigen: Lernende, die aktiv einbezogen werden, erinnern sich nicht nur besser – sie entlasten auch die Lehrkraft.
Eine Untersuchung der Universität Harvard (Freeman et al., 2014) mit über 200 Studien zum Thema aktives Lernen hat gezeigt: Studierende, die interaktive Methoden erleben, schneiden signifikant besser in Tests ab und empfinden den Unterricht als sinnvoller.

Oder anders gesagt: Wenn Lernende mitdenken, müssen wir weniger „vortragen“. Wir dürfen moderieren. Wir dürfen anregen. Wir dürfen atmen.


Meine Entdeckung: to-teach.ai

Vor kurzem habe ich ein Tool ausprobiert, das mir das Herz leicht gemacht hat: to-teach.ai.

Ein deutsches Start-up (ja, DSGVO-konform, Server in Deutschland/EU), das in wenigen Minuten interaktive Materialien erstellt: Fragen, Übungen, ganze Lernmodule.
Alles ist sofort einsatzbereit und flexibel teilbar – eingebettet in Moodle, einer Webseite, per Link oder sogar als QR-Code.

Für mich war es ein kleiner Aha-Moment: „Es geht also doch. Schnell, sicher und praxisnah.“


Wenn Lernende Verantwortung übernehmen

Hier liegt der eigentliche Schatz: Interaktive Methoden sind nicht nur ein Werkzeug – sie sind eine Haltung. Statt passiv zuzuhören, bringen Lernende Beispiele ein, reflektieren, wenden Wissen sofort an. Psychologisch gesprochen: Sie wechseln von der Zuschauerrolle in die Gestalterrolle. Wenn Menschen merken: „Ich darf gestalten, ich werde gesehen.“ – dann steigt die Motivation, die Verantwortung, der Lernspaß.


Ein Bild, das bleibt

Stell dir eine Unterrichtsstunde vor wie ein altes Klassenzimmerbild: Die Lehrkraft vorne, alle anderen brav in Reihen, still. Und dann stell dir ein anderes Bild vor: Stimmen im Raum, Augen, die leuchten, Hände, die etwas ausprobieren, Menschen, die lachen, weil eine Quizfrage sie überrascht hat.
Welches Bild bleibt lebendiger hängen?

„Es muss eine gewisse Art von Freude in allem sein.“ Und genau das ist es, was Interaktivität schafft. Freude. Und damit auch Tiefe.


Mein Tipp für den Start

Starte klein: ein Quiz, eine Reflexionsfrage mehr braucht es nicht und dann; bau dir deinen persönlichen Zeit-spar-Baukasten mit to-teach.ai.
So entsteht Stück für Stück ein Unterricht, der leichter für dich wird – und gleichzeitig nachhaltiger für die Lernenden.


Zum Mitnehmen

Interaktivität bedeutet nicht mehr Arbeit – sondern klüger arbeiten.
Wir sparen Zeit, weil wir Lernende einbeziehen, statt alles alleine stemmen zu müssen.
Am Ende profitieren alle: mehr Motivation, mehr Nachhaltigkeit, mehr Freude am Unterricht.

Hier der Link: to-teach.ai


❓Und jetzt zu dir:
Wann hast du zuletzt gespürt, dass deine Lernenden wirklich mit dir im Unterricht waren – und nicht nur körperlich anwesend?

10 einfache Tipps, um Fake News zu erkennen

In Zeiten von Social Media und schnellen Nachrichten ist es wichtiger denn je, die Spreu vom Weizen zu trennen. Fake News verbreiten sich oft rasant und können Meinungen, politische Entscheidungen und sogar das gesellschaftliche Klima beeinflussen. Doch wie erkennt man, ob eine Nachricht wirklich wahr ist? Hier sind zehn einfache Tipps, um Fake News zu entlarven.

Banner mit Zitat: Glaube nicht alles, was du im Internet liest.“ – Abraham Lincoln (angeblich) daneben ein illustrierter Mann am PC

1. Die Quelle prüfen

Stammt die Nachricht von einer bekannten und vertrauenswürdigen Quelle? Seriöse Medien haben Redaktionen, die Inhalte auf Fakten überprüfen. Bei unbekannten Webseiten lohnt es sich, nach der Impressumsseite oder Informationen über den Betreiber zu suchen.

2. Die Überschrift hinterfragen

Klickstarke Überschriften („Schockierend!“, „Unglaublich!“, „So haben Sie es noch nie gesehen!“) deuten oft auf unseriöse Inhalte hin. Sensationelle Schlagzeilen sollen zum Klicken verleiten und nicht unbedingt informieren.

3. Den Inhalt genau lesen

Viele Fake News nutzen Halbwahrheiten oder verdrehte Fakten. Lies nicht nur die Überschrift, sondern den gesamten Artikel und frage dich: Gibt es Belege für die Behauptungen? Sind Aussagen vage oder konkret?

4. Auf das Veröffentlichungsdatum achten

Manchmal werden alte Nachrichten neu aufgewärmt oder in falsche Zusammenhänge gesetzt. Prüfe, ob das Datum der Nachricht mit aktuellen Ereignissen übereinstimmt.

5. Fakten checken

Gibt es unabhängige Quellen, die die Nachricht bestätigen? Seriöse Faktencheck-Plattformen wie Correctiv (Correctiv, 2023), Mimikama (Mimikama, 2023) oder die ARD-Faktenfinder (ARD-Faktenfinder, 2023) helfen dabei, Falschmeldungen zu entlarven.

6. Die Bildquelle überprüfen

Bilder können manipuliert oder aus einem anderen Zusammenhang gerissen sein. Nutze eine umgekehrte Bildersuche (z. B. über Google oder TinEye), um herauszufinden, ob das Bild bereits in anderen Kontexten verwendet wurde.

7. Auf die Schreibweise achten

Viele Fake News sind voller Rechtschreib- und Grammatikfehler, was auf mangelnde journalistische Sorgfalt hinweisen kann. Seriöse Nachrichten sind professionell verfasst und korrekt lektoriert.

8. Die Quellen im Artikel überprüfen

Glaubwürdige Artikel enthalten Quellenangaben und Links zu Primärquellen wie Studien oder offiziellen Statements. Fehlende oder vage Angaben („Experten sagen …“, „Quellen berichten …“) sind ein Warnsignal.

9. Eigene Emotionen reflektieren

Fake News zielen oft darauf ab, starke Emotionen wie Wut, Angst oder Empörung auszulösen. Wenn eine Nachricht dich extrem aufregt, halte inne und hinterfrage: Ist das wirklich wahr oder werde ich gerade manipuliert?

10. Andere Meinungen einholen

Diskutiere die Nachricht mit anderen oder schaue, ob sie auch in etablierten Medien behandelt wird. Ein Blick auf verschiedene Perspektiven hilft, eine ausgewogene Meinung zu bilden.

Fazit:
Fake News können gefährlich sein, aber mit diesen einfachen Tipps kannst du lernen, sie schnell zu erkennen. Bleib kritisch, informiere dich aus vertrauenswürdigen Quellen und hilf dabei, die Verbreitung von Falschmeldungen einzudämmen!

Zitat:
„Glaube nicht alles, was du im Internet liest.“ – Abraham Lincoln (angeblich)

Quellenverzeichnis (APA-Stil):

ARD-Faktenfinder. (2023). Faktencheck zu aktuellen Themen. Abgerufen 06.07.2025 von https://www.tagesschau.de/faktenfinder/

Correctiv. (2023). Investigativer Journalismus und Faktenchecks. Abgerufen 06.07.2025 von https://correctiv.org

Mimikama. (2023). Aufklärung über Falschmeldungen. Abgerufen 06.07.2025 von https://www.mimikama.at

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